Vor den Toren Hannovers – ADAC Rallyecup in Brelingen

///Vor den Toren Hannovers – ADAC Rallyecup in Brelingen

Vor den Toren Hannovers – ADAC Rallyecup in Brelingen

Morgens halb 9Uhr in einem Ort nördlich von Hannover: Staub zieht über das Fahrerlager der Enduristen in Brelingen. Wir befinden uns in einem Abbaubetrieb für Sand und Kies. Hier wird der heutige Lauf des ADAC Enduro Rallyecup stattfinden.

Um viertel vor 9 bittet der Rennleiter zur Fahrerbesprechung. Gleich geht es los auf die Strecke.

Für die Fahrer heißt es noch einige Minuten Geduld aufbringen. Denn erst um Punkt 9 senkt sich die Startflagge für die erste Gruppe. In geringen Abständen werden auch die anderen Starter auf die Strecke gelassen. Bereits der erste Starter zieht eine starke Staubwolke hinter sich her. Doch die beiden Marshals die bei uns stehen sind verblüfft: „Gestern konnte man nichts mehr sehen. Da war das noch schlimmer!“

Glück gehabt. Heute wird es wohl nicht ganz sooooooo schlimm werden. Nun denn: Ab auf die Strecke, bewaffnet mit Kamera’s und guter Laune. Schnell wird aber klar: Nicht nur die Fahrer kommen heute gehörig ins Schwitzen: auch wer sich an der Strecke entlang schlängelt muss die ein oder andere Steigung hoch bzw runter. Jonglieren und Gleichgewicht halten ist heute Pflichtübung.

Doch zurück zu den Fahrern und der Strecke: der Rundkurs, welcher durch zwei Gruben führt, ist gespickt mit Engstellen, Auf- und Abfahrten. Tags zuvor haben diverse Fahrer ihre Maschinen abgestellt und haben aufgegeben. Grund? Hitze! Ob Mensch oder Maschine, beides kam am Samstag ans Limit. Doch heute ist das Wetter angenehm.

Im Zielbereich gibt es ein besonderes Schmankerl: eine Bunkerdurchfahrt durch mehrere Betonröhren. Wer hier abkürzen will, kann durch eine enge Röhre einige Meter sparen. Doch Vorsicht! Rechts und Links neben dem Lenker bleibt nicht wirklich viel Platz! Wer hier ins trudeln kommt kriegt Probleme.

Alles in allem haben die Fahrer eine abwechslungsreiche Strecke vor sich. 3 Stunden müssen sie durchhalten, bevor sie durch die Zielflagge abgewunken werden. Je näher der Zeiger der 12 kommt, um so mehr schwinden die Kräfte der Fahrer. Doch aufgeben gilt nicht: ankommen ist das Ziel!

So kommen auch Jens und Daniel nach 3h im Ziel an: dreckig von oben bis unten und geschafft. Aber sie sind angekommen… Auf bald!

By | 2011-04-23T10:33:35+00:00 August 9th, 2009|Rennen|0 Comments

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